a night’s good allergy

Symbol

I like the way your letters move

all adidas

“Mh, klingt irgendwie vertraut, das muss irgendein Interpret zwischen Daft Punk und Justice sein!” dachte ich mir, als ich den Werbespot zur neuen Adidas-Werbekampagne “All Adidas” im Fernsehen sah. Und man mag es kaum glauben – es war niemand geringeres als Justice selbst, die den Soundtrack zum neuen Werbespektaktel (mit Staraufgebot von unter anderem Katy Perry) von Adidas beisteuerten.

‘Civilization’ heißt das gute Stück aus der französischen Audioschmiede “Ed Banger Records”. Veröffentlicht wird die Single am 4. April, 2011. Wer nicht bis dahin warten kann, muss sich mit einem qualitativ minderwertigeren Werbe-Audiorip zufrieden geben, den man sich – in großzügiger Auswahl auf YouTube ansehen / anhören kann.

Das Cover weißt im übrigen wieder das bekannt Justice-Emblem (Kreuz) auf.

Das Cover-Image der neuen Justice-Single 'Civilization'

Civilization, Justice

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they did it again

Seit einigen Tagen steht nun das 7. Album der Chemical Brothers in den Ladenregalen. “Further” (weiter, fortgeschrittener, anders) heißt das (gute) Stück. Ich ließ mich natürlich nicht lumpen und habe mir direkt (mehrere Monate zuvor) die japanische Erstpressung bestellt. Letztes Wochenende war sie dann nun in der Post. Die Packung war etwas unnatürlich zerdrückt, was wohl an der Zärtlichkeit des Zollamtes gelegen haben muss. Umso schöner war aber der Inhalt anzusehen, die Hülle samt Artwork (in Tiefschwarz) sind ja sehr schön anzusehen.

Allerdings hielt sich meine Freude in Grenzen, denn es war das erste Mal, dass eine Scheibe der chemischen Brüder so kurzzeitig in meinem Spieler verweilte. Ich muss wirklich zugeben, dass ich der Meinung bin, es ist deren bis dato schlechtestes Album. Es ist experimentell, das steht ganz außer Frage. Aber schön? Inspirierend? So nenne ich etwas anderes. Rein durch Zufall bin ich auf Titel 2 gestoßen, der den Namen “Escape Velocity” trägt. Ein fast 12-minütiges Musikalstück, ohne stimmliche Unterstützung, rein elektronischer Sound. Man gewöhnt sich nach dem Einhören schnell daran, es ist eine Art futuristischer “Star Guitar”-Bruder. Dann war ich eine weile mit der Skip-Taste beschäftigt. “Horse Power” ist vielleicht noch zu erwähnen, aber auch nicht gerade der Überkracher. Etwas seltsam aneinandergereihte Töne.

Meine wirklichen Lieblinge auf der Platte sind “Swoon” und “K+D+B”, zwei echte Hüftenschwinger, wie ich finde. “Don’t Think” verabschiedet sich dann mit dem Ausgangsstück und knüpft an alte “Come With Us”-Zeiten an. Der Titel ist richtig gewählt, denn auch ich als riesiger Fan wollte nicht weiter über das Album nachdenken.

Schade eigentlich, die letzten 6 Erscheinungen haben sich immer Gegenseitig ausgestochen, immer mit neuen Sounds und Audiotechniken, dieses mal klingt es wirklich nur nach reiner Resteverwertung. Wer mal reinhören möchte, schaut unter Itunes nach oder bedient sich an einem der vielen Videos unter Youtube. Itunes-Pass-Mitglieder bekommen sogar einen Bonustrack namens “Pourquoi” geboten. Den muss ich mir noch irgendwie sichern, komme was wolle.

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von itunes voll ‘verappled’

Alles kann’s, nur nicht so, wie man’s braucht. Mann’s kann’s ja leider auch nicht.

Es ist schon eine tolle Erfindung gewesen, Musik von einem Kringel auf den Computer zu überspielen. Handliche Formate, man nennt sie in schlechten Kreisen auch mp3, wma oder ogg – und man kann sie überall mit hinnehmen. Dann gibt es da auch noch die großen qualitativ hochwertigeren Brüdern, nennen wir diese getrost wav. Das sind Dateien, mit denen ich selbst sehr gerne hantiere. Denn es gibt keine Audioeinbußen, das einzige Problem ist das Platzangebot des verwendeten Walkmans (Sony verzeiht mir nun bitte die Verwendung dieses Begriffes).

Bisher war das das einzige Problem. Bisher. Aber leider gibt es auch einige Klugscheißer und Perfektionisten auf dieser Welt, um nur wenige Namen zu nennen: Mich.

Ich wünsche mir nichts seeliger, als gut benannte Dateien. Winamp ist da sehr fein, denn es erlaubt dem Nutzer, die Musikdateien nach einem selbst vorgegebenen Schema zu erstellen. So können meine Dateien “01 U2 – Oh La.mp3″, “Oh La – 01 – U2.mp3″, “01U2Oh La” oder “Heinz sitz auf Toilette und bruellt – 01 – U2 Oh La.mp3″ heißen, es ist vollkommen mir überlassen.

Itunes lässt keine Namensänderung zu

Itunes bietet keine Möglichkeit für Namensänderungen

Naja, Itunes ist ja nun leider kein Winamp. Und so rippt uns das schicke graue Programm alle Dateien zum Namen “01 Oh La.mp3″, in meinem Fall “01 Oh La.wav”. Sehr nicht schön, ja ja, sehr unschön. Wenn nun Apple eines Tages mal auf meinen Artikel aufmerksam wird und ihn auch hoffentlich intensivst verstanden hat, dann bitte ich Sie, sehr geehrte Apfeldamen- und Herren, bitte sagen Sie mir, wie ich den Namen der zu rippenden Audiodatei anpassen kann!

Für alle Technikfreaks und Dunkelkammerhacker, ihr seid natürlich ebenfalls gefragt! Jeder Tipp von euch ist goldwert! Ich werde natürlich auch eure Namen, Kontonummern und Toilettendeckelgrößen veröffentlichen, wenn es denn gewünscht wird. Nur bitte, helft mir und meinen geliebten wav- Dateien!

Häuptling Auhtio hat gesprochen. Gesegnet sei mein Blog.

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mix, remix, edit, wie, wo, was

Oh sagt mir, was soll es bedeuten?! Diese ganzen unüberschaubaren Anhängsel am Ende eines Liedes… Wer blickt da eigentlich noch durch? Was ist der Unterschied zwischen Mix und Remix? Was bedeutet Dub? Und kann man Radio Edit wirklich so chemisch verseucht?

Diesen und weiteren Fragen in Sachen Musik werde ich demnächst einmal auf den Grund gehen, denn irgendwie bewegen mich diese Titelfortsätze insgeheim. Mal schauen, was die Internetlektüre so alles für mich bereithält. Seit gespannt – denn hier erfahrt ihr demnächst mehr zum Thema, nur in diesem Blog und nirgendwo anders!

Liebste Grüße und auf bald.

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turn your volume to eleven

Es gibt Tipps, es gibt Tipps!

Wir machen es wie immer kurz und knapp: Schon gewusst? Die beste Audioqualität erzielt man, wenn man sein Abspielgerät (Mp3- Player, Cd- Player, Walkman, Radio – verschohnt mich bitte mit Handys…) auf die Lautstärke- Stufe 11 oder ein halbes Vielfaches dieser Stufe stellt.

Wer also Wert auf guten Klang legt und seine Musik nicht nur hinter dem Bass versteckt, der versucht sich mal mit Lautstärke 5.5, 11, 16.5 oder 22. Mir ist übrigens bekannt, dass es so gut wie nirgends halbe Lautstärkestufen gibt. Dann rundet ihr halt einfach auf. Mensch, stellt euch nicht so an!

Wer mehr Stufen besitzt, herzlichen Glückwunsch! Ihr seid die Audioqualitäts- Helden!

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