Ab in die Opera

September 2, 2009

Juchhe, Opera 10 ist endlich da. Wie lange habe ich gewartet, wie lange habe ich gebangt? Schon seit vielen langen Monden hat sich auf der Startseite von Opera nichts verändert. Monatelang konnte man nur stets die Version 9.6 herunterladen.

Dies änderte sich am gestrigen Tage. Nun ist es da, das gute Geschöpf aus Oslo. Möchte man meinen, sollten die Entwickler doch nun so einiges in die gute Software gestopft haben: Aber nein, er bleibt schlank, resourcenschohnend und schön.

Ein wirklich wichtiges der neuen Features: Opera Turbo. Diese kleine Helferchen gaukelt dem Nutzer die Komprimierung der aufgerufenen Seite vor. In wirklichkeit ruft der Browser die Webseite vom hauseigenen Server ab, der diese in komprimierter Form vorliegen hat. Ich finde die Idee sehr schön gemacht, vor allem für Leute mit Schmalspuranbindung ala Modem und ISDN. Ich selbst kann darauf verzichten, in Zeiten called DSL.

Alles kann’s, nur nicht so, wie man’s braucht. Mann’s kann’s ja leider auch nicht.

Es ist schon eine tolle Erfindung gewesen, Musik von einem Kringel auf den Computer zu überspielen. Handliche Formate, man nennt sie in schlechten Kreisen auch mp3, wma oder ogg – und man kann sie überall mit hinnehmen. Dann gibt es da auch noch die großen qualitativ hochwertigeren Brüdern, nennen wir diese getrost wav. Das sind Dateien, mit denen ich selbst sehr gerne hantiere. Denn es gibt keine Audioeinbußen, das einzige Problem ist das Platzangebot des verwendeten Walkmans (Sony verzeiht mir nun bitte die Verwendung dieses Begriffes).

Bisher war das das einzige Problem. Bisher. Aber leider gibt es auch einige Klugscheißer und Perfektionisten auf dieser Welt, um nur wenige Namen zu nennen: Mich.

Ich wünsche mir nichts seeliger, als gut benannte Dateien. Winamp ist da sehr fein, denn es erlaubt dem Nutzer, die Musikdateien nach einem selbst vorgegebenen Schema zu erstellen. So können meine Dateien „01 U2 – Oh La.mp3″, „Oh La – 01 – U2.mp3″, „01U2Oh La“ oder „Heinz sitz auf Toilette und bruellt – 01 – U2 Oh La.mp3″ heißen, es ist vollkommen mir überlassen.

Itunes lässt keine Namensänderung zu

Itunes bietet keine Möglichkeit für Namensänderungen

Naja, Itunes ist ja nun leider kein Winamp. Und so rippt uns das schicke graue Programm alle Dateien zum Namen „01 Oh La.mp3″, in meinem Fall „01 Oh La.wav“. Sehr nicht schön, ja ja, sehr unschön. Wenn nun Apple eines Tages mal auf meinen Artikel aufmerksam wird und ihn auch hoffentlich intensivst verstanden hat, dann bitte ich Sie, sehr geehrte Apfeldamen- und Herren, bitte sagen Sie mir, wie ich den Namen der zu rippenden Audiodatei anpassen kann!

Für alle Technikfreaks und Dunkelkammerhacker, ihr seid natürlich ebenfalls gefragt! Jeder Tipp von euch ist goldwert! Ich werde natürlich auch eure Namen, Kontonummern und Toilettendeckelgrößen veröffentlichen, wenn es denn gewünscht wird. Nur bitte, helft mir und meinen geliebten wav- Dateien!

Häuptling Auhtio hat gesprochen. Gesegnet sei mein Blog.

saubere .mp3-tags

Juli 15, 2009

Ab und zu stolpert man halt doch auch im Internet über nützliche Seiten. So ist es mir vor wenigen Tagen widerfahren, als ich über ein kleines Webtool namens Neatag gestolpert bin.

Eine erste Beta- Ansicht des neuen Neatag- Formulars

Eine erste Beta- Ansicht des neuen Neatag- Formulars

Anhand dieser Seite kann man sein Lieblingsalbum eintragen, welches dann fest in eine Übersicht inplementiert wird. Laut Angaben der Entwickler, wird es möglich sein, die gemachten Einträge im Nachhinein zu verändern, zu überarbeiten und / oder zu löschen. Damit ist dieser Service ähnlichen Projekten wie FreeDB und GraceNote um einiges vorraus. Denn dort erscheinen die selbstgemachten Einträge nur mit sehr viel Glück, im Falle eines unbekannten Alben- Künstlers erst gar nicht. Außerdem wird es eine Möglichkeit geben, Songtexte sowie den CD- Inhalt des Albums mit einzuspeichern. Nicht geeignet ist Neatag für Compilations, Lochplatten ala ‘Bravo Hits 109′ sind also auch weiterhin nur vom Glücksritter der Audiotags zu beziehen.

Mögen wir also gespannt sein, wie sich das Projekt um ‘Have A Nice Tag’ weiterentwickelt, eine glorreiche Empfehlung ist es allemal.

Zu erreichen ist das Projekt mit Datenbank unter der folgenden Adresse:

http://www.snakelogan.eu/neatag/

Die Seite ist noch etwas arg verbaut und fehlerakzeptant, daher solltet ihr besser nicht auf ein grafisches Meisterwerk hoffen. Für eine erste Schnupperstunde sollte es aber bereits ausreichen. Einträge lassen sich problemlos tätigen und hinterher vereinfacht abrufen. Und wer seinen Mund einfach nicht halten kann, der kann auch über das Kontaktformular Wünsche und andere kritische Äußerungen abgeben.

Stay tuned, I will do it, too.

Auf der Suche nach einer Anleitung, wie man an einen Job als Cover- Artworkdesigner wird, bin ich auf den folgenden Link gestoßen:
 
http://musicians.about.com/od/musiccareerprofiles/p/artworkdesigner.htm
 
Leider ist die feine Kurzumschreibung nur auf Englisch. Sollte sich allerdings herausstellen, dass ich nicht ganz so faul bin, für wie ich mich eigentlich halte, werde ich den Seiteninhalt (natürlich leicht vereinfacht und abgeändert) für euch übersetzen, so gut es geht und so weit es meine Sprachkenntnisse erlauben.
 
Seid gespannt und schaut wieder mal rein!

something going wrong

April 20, 2009

Und damals soll es ja so schön gewesen sein, im Paradies. Adam und Eva und nichts weiter als die schaurige Begierde.

Doch es gibt Werbungen, die verraten uns tatsächlich, was gewesen wäre wenn.. naja, seht einfach selbst.

Ich erspare mir nur zu gern jegliche Kommentare. Woran das wohl liegen mag?